Lageplan

Damit ein Bauvorhaben von der Bauaufsichtsbehörde genehmigt werden kann, muss ein Bauantrag mit den notwendigen Bauvorlagen erstellt und eingereicht werden. Ein wichtiger Bestandteil der Bauvorlagen ist der Lageplan. In der Verordnung über bautechnische Prüfungen (BauPrüfVO NRW, SGV.NRW.232) ist geregelt, wie ein Lageplan auszuarbeiten ist. Wichtige Elemente eines Lageplanes sind:

  • rechtmäßige Grenzen des Baugrundstücks und deren Längen sowie seinen Flächeninhalt,
  • die Höhenlage der Eckpunkte des Baugrundstücks und die Höhenlage des engeren Baufeldes über NN,
  • die vorhandenen baulichen Anlagen auf dem Baugrundstück und den angrenzenden Grundstücken,
  • Flächen auf dem Baugrundstück, die von Baulasten betroffen sind,
  • die geplanten baulichen Anlagen unter Angabe der Außenmaße, der Dachform, der Wand- und Firsthöhen, der Höhenlage der Eckpunkte der baulichen Anlage über NN an der Geländeoberfläche, der Höhenlage des Erdgeschossfußbodens über NN, der Grenzabstände, der Tiefe und Breite der Abstandsflächen, der Abstände zu anderen baulichen Anlagen,
  • … .

In bestimmten Fällen (nicht festgestellte Grenzen, Grenzüberbauungen, Baulasten, …) ist ein amtlicher Lageplan einzureichen. Dies bedeutet, dass ein Katasteramt oder ein/e öffentlich bestellter/ bestellte Vermessungsingenieur/in den Lageplan anfertigen muss. Wir können für Sie einen Lageplan (amtlich und nicht amtlich) anfertigen. Die Kosten für einen amtlichen Lageplan richten sich seit dem 01.01.2011 nach der Vermessungs- und Wertermittlungsgebührenordnung (VermWertGebO NRW).

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